Andreas Stoch im Austausch mit IHK Ostwürttemberg

Veröffentlicht am 05.12.2017 in Wahlkreis

IHK-Präsident Markus Maier (l) mit Andreas Stoch und IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaele Eberle

Zu einem ersten Austausch wirtschaftspolitischer Themen trafen sich der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch, IHK-Präsident Markus Maier und IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle in Heidenheim zusammen. Berufsorientierung und Berufsbildung, digitale Infrastruktur und die notwendigen Investitionen in Teilmetropolenregionen standen dabei auf der Agenda.

Am ersten Dezember 2017 traf sich der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch mit IHK-Präsident Markus Maier und IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle zu einem ersten ausführlichen Gespräch seit Amtsantritt von Präsident Maier. Gerne griff Stoch die Themen Berufsorientierung und berufliche Bildung, die Versorgungssituation bei der digitalen Infrastruktur sowie die Stärkung teilmetropoler Regionen wie Ostwürttemberg auf.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Eberle informierte dabei über die zahlreichen Bemühungen im Bereich der Berufsorientierung seitens der Kammern und Agentur und betonte, dass sich die IHK-Organisation noch verbindlichere Zusammenarbeit zwischen den allgemein bildenden Schulen und der Wirtschaft wünsche, insbesondere auch bei der Lehrerbildung. Denn egal, ob es sich um Ausbildungs- oder Studienorientierung handle, so IHK-Präsident Markus Maier, in jedem Fall müssten die jungen Menschen frühzeitig und vielfältig über das informiert werden, was später im Beruf an Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten auf sie warten kann. Stoch sieht weiteres großes Potenzial bei den Menschen mit Fluchthintergrund und bedauert, dass die finanzielle Unterstützung seitens des Landes im Kümmerer-Projekt reduziert wurde. Dies soll zwar weitere zwei Jahre laufen, jedoch mit verringerten Zuwendungsbeträgen.

Im Bereich Infrastruktur sei es wichtig, so Eberle, staatliches Engagement bei Glasfaser und mobilem 5G-Funkstandard in Industrie- und Gewerbegebieten, in den Städten und an Handelsplätzen, sowie an Schulstandorten vorrangig umzusetzen. Stoch äußerte den Wunsch, dass sich hier die Unternehmer auch, wenn nötig, gemeinsam stark machen sollten. Um die Wirtschaft in der Fläche insgesamt zu stärken, reiche es nicht, über minimale Anschubfinanzierungen Themen und Projekte abzuhaken, betonte IHK-Präsident Markus Maier. Eine insgesamte Investitionserhöhung sei hier zwingend erforderlich, und dies insbesondere auch im Bereich der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Diese müssten deutlich besser gestellt werden, was deren Mittelzuwendungen anbelange. Es darf und kann nicht sein, dass der Staat Vorsorge und Finanzierungsaufgaben zunehmend auf die Wirtschaft übertrage, ja dies gar erwarte.

Der Fraktionsvorsitzende als Verfechter einer guten Bildungs- und Arbeits- und Fachkräfteregion sicherte im Gespräch zu, die benannten Themen und Anregungen seitens der Wirtschaftsvertretung gerne in seine Arbeit auf Landesebene einfließen zu lassen. Denn in der Politikberatung sei die Zusammenarbeit mit der IHK Ostwürttemberg stets sehr hilfreich und der gegenseitige Austausch deshalb so wichtig.

Text und Foto: IHK Ostwürttemberg

 
 

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Martin Schulz

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Leni Breymaier

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