Andreas Stoch besucht Kreistierheim

Veröffentlicht am 05.08.2016 in Wahlkreis

Stefan Hitzler und Julia Lambertz zeigen Andreas Stoch die Hundegehege (Foto: Kühne, Kreistierschutzverein)

Weil die parlamentarische Arbeit in Stuttgart ruht, hat der Landtagsabgeordnete und SPD-Fraktionschef in den Sommerferien etwas mehr Zeit, ihm wichtige Einrichtungen in seinem Wahlkreis zu besuchen. Eine davon ist das Heidenheimer Kreistierheim.

Bei einer Führung durch die verschiedenen Bereiche des Tierheims informierten der Vorsitzende des Kreistierschutzvereins Stefan Hitzler, seine Stellvertreterin Julia Lambertz und Marketingkoordinator Mirko Kühne den Abgeordneten über die derzeitige finanzielle und personelle Situation und die anstehenden Sanierungs- und Umbaupläne im Tierheim. So steht für dieses Jahr insbesondere die Renovierung der Außenanlagen für Hunde an. Diese ist dringend notwendig, um einer Verletzungsgefahr durch instabile Gitter und Zäune oder brüchige Böden vorzubeugen. Die Tiergehege sind durch die vorgeschriebenen täglichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen einer extrem starken Erosion ausgesetzt, erklärt Hitzler. Ab September sollen für insgesamt 100.000 Euro Außenzwinger und Ausläufe ausgebessert und erneuert werden. Die Kosten tragen jeweils zu einem Drittel der Kreistierschutzverein, die Gemeinden und das Land Baden-Württemberg. Den Eigenanteil erwirtschaftet der Verein zum großen Teil aus Spenden und Flohmarktverkäufen.

In der Quarantäne-Station berichtet Julia Lambertz, dass der Tierschutzverein sehr viel Geld in die medizinische Akutbehandlung neu aufgenommener Tiere und von Fundtieren stecken müsse. Durch den so genannten Fundtierkostenvertrag erhält der Verein hier Gelder von den Kreisgemeinden und dem Landkreis, die allerdings nicht sämtliche Kosten decken. Erfolgreich arbeite man im Bereich der Sterilisation von Fundkatzen, dies sei allerdings auch sehr kostenaufwändig. Selbiges gelte auch für Kleinkaninchen, bestätigt Hitzler, der sich über so manche Verkaufsstrategie des Handels und die Sorglosigkeit vieler Käufer nur wundern kann. Insgesamt sei die Vermittlungssituation derzeit gut, wobei der Verein streng darauf achte, Tiere nur nach genauer Prüfung an neue Besitzer abzugeben.

Andreas Stoch lobt die wertvolle Arbeit und das große Engagement des Kreistierschutzvereins. Die Mitglieder stemmen die viele Arbeit größtenteils ehrenamtlich neben ihren Vollzeitstellen. Wie bei den Spenden suche der Verein auch hier dringend Unterstützung, sei es in der Tierpflege, bei der beeindruckenden Sammlung für den Bücherflohmarkt oder den Renovierungsarbeiten, wobei Hitzler nicht als Bittsteller verstanden werden möchte. „Wir sind eine Einrichtung, die Werte vermittelt. Hier können insbesondere Kinder und Jugendliche nicht nur ans Ehrenamt herangeführt werden, sondern sie lernen den Wert – nicht den Preis - eines Lebewesens kennen und schätzen.“ Dem kann sich Andreas Stoch nur anschließen und bietet dem Kreistierschutzverein seine Unterstützung sowohl auf Kreis- wie auch auf Landesebene an.

 
 

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