Andreas Stoch besucht Robert-Bosch-Realschule

Veröffentlicht am 10.01.2012 in Wahlkreis

Gemeinsam mit Stadträtin Gaby Streicher (Mitte), stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Giengener Gemeinderat, stattete der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch (li.) der Giengener Realschule einen Besuch ab.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit dem kommissarischen Schulleiter Konrektor Schaude (Foto re.) standen die schulpolitischen Ziele der neuen grün-roten Landesregierung. Dabei machte Konrektor Schaude deutlich, welche Chancen und Risiken die Reformmaßnahmen insbesondere für die Realschulen mit sich brächten. Vor allem die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung ab dem nächsten Schuljahr und die schrittweise Einführung der Gemeinschaftsschule würden das zukünftige Bild der Realschulen mitprägen.

Als drängendstes Problem nannte der kommissarische Schulleiter die knappe Personalausstattung. Dadurch kam es in der Vergangenheit zu erheblichen Unterrichtsausfällen. Andreas Stoch macht dafür vor allem die von der alten Landesregierung zu knapp bemessenen Krankheitsvertreterstellen verantwortlich. Um eine bessere Unterrichtsversorgung zu sichern wird das Kultusministerium Stellen, die durch den Rückgang der Schülerzahlen freiwürden, vollständig im System halten und die Krankheitsreserve von derzeit 1,5 auf den Bundesdurchschnitt von 2,5 Prozent anheben. Stoch verwies allerdings darauf, dass sich aus Gesprächen mit dem Schulamt ergeben habe, dass es für die gesamte Region Ostwürttemberg derzeit extrem schwierig sei, passende Bewerber für die zur Verfügung stehenden Stellen zu finden.

Andreas Stoch und Gaby Streicher sagten zu, dass sowohl von Seiten des Landes als auch der Kommune alles dafür getan werde, um den Kindern und Jugendlichen bestmögliche Bildungsperspektiven vor Ort zu bieten. Dass dies an der Robert-Bosch-Realschule bereits in die Tat umgesetzt wird, zeigte Konrektor Schaude bei einem Rundgang durch die Klassenräume, bei dem die Besucher mit vielen motivierten und fröhlichen Schülerinnen und Schülern zusammentrafen.

 
 

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