Andreas Stoch lobt Nattheimer Kommunalpolitiker

Veröffentlicht am 17.02.2011 in Wahlkreis

Senior-Firmenchef Wieland Grupp (li) führt Andreas Stoch durch seinen Betrieb.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch besuchte die Gemeinde Nattheim und wurde im Rahmen seines Besuchsprogramms von zahlreichen Gemeinderäten und Mitgliedern des Ortsvereins begleitet.

Zunächst stand ein Besuch der Firma GRUPP an, die seit Jahrzehnten erfolgreich im Vertrieb von Holzbearbeitungsmaschinen tätig ist. Senior-Chef Wieland Grupp führte den Landtagsabgeordneten durch den Betrieb und gab ihm einen interessanten Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsfelder. Beeindruckt zeigte sich Stoch von dem großen Gebiet, das die Firma über ihre insgesamt fünf Niederlassungen abdeckt.

Im Gespräch wurde aber auch deutlich, dass es für mittelständische Firmen immer schwieriger wird, geeignetes Personal zu finden. MdL Stoch unterstrich vor diesem Hintergrund die Notwendigkeit, wie wichtig es sei, in Ausbildung sowie Weiterbildung der Belegschaft zu investieren.

Ebenfalls beeindruckend ist der von der Fa. GRUPP konzipierte Showroom, in dem Kaufinteressenten über Videoanimation sowie im tatsächlichen Einsatz die Maschinen kennenlernen können. Abgerundet wird dies durch umfassende Schulungs- und Seminarangebote. Die Firma, so Grupp, habe dabei aber immer häufiger auch das Problem, dass Kaufinteressenten aus dem Bereich des holzverarbeitenden Handwerks Finanzierungsprobleme haben. Hier werde, so MdL Stoch, erneut deutlich, dass es mit der Förderung von Handwerk und Mittelstand nicht zum Besten stehe.

Anschließend begab sich der Landtagsabgeordnete in den Sitzungssaal des Rathauses. Er wurde dort von Bürgermeister Bereska, den Amtsleitern der Gemeinde sowie zahlreichen Gemeinderäten aus allen Fraktionen empfangen. In einem intensiven Austausch wurden zahlreiche die Gemeinde Nattheim betreffende Fragen besprochen. So wurde u.a. die Betreuungssituation im vorschulischen Bereich erörtert. MdL Stoch betonte hierbei, dass das Land die Gemeinden bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben finanziell nicht im Stich lassen dürfe. Das Land verstoße hierbei, so die einhellige Meinung aller Gesprächsteilnehmer, eklatant gegen das sog. Konnexitätsgebot.

Auch die Situation der örtlichen Wiesbühlschule wurde erörtert. Nattheim hatte unter der im vergangenen Jahr getroffenen Entscheidung zu leiden, wonach nur diejenigen Hauptschulen Werkrealschulen werden konnten, die ausreichend Schüler für eine Zweizügigkeit vorweisen konnten. Aus Sicht des Abgeordneten ist es völlig unverständlich, weshalb man durch diese Vorgabe, die von der Kultusministerin mittlerweile selbst nicht mehr aufrecht erhalten wird, derart viele Schulstandorte im ländlichen Raum in Gefahr bringen konnte. Für seine Ausführungen zum längeren gemeinsamen Lernen erfuhr der Abgeordnete viel Zuspruch. Dies sei gerade auch für den Erhalt von Schulstandorten im ländlichen Raum ein zukunftsträchtiges Konzept.

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde auch die Lebensqualität in der Gemeinde Nattheim und im ländlichen Raum insgesamt erörtert. Besprochen wurde hier u.a. die DSL-Versorgung, die vor allem in den Teilorten noch problematisch ist. Bürgermeister Bereska betonte in diesem Zusammenhang, dass Nattheim durch neue Bauplätze auch für junge Familien und damit Kinder attraktiv sein will. Es werde ein umfassendes Bildungsangebot zur Verfügung gestellt, auch die Versorgung mit Ärzten und sonstigen Bedürfnissen sei überdurchschnittlich.

Andreas Stoch lobte abschließend die kommunalen Vertreter der Gemeinde Nattheim für ihr vorbildliches Wirken im Dienste der Bürgerinnen und Bürger Nattheims. Das Verhältnis zwischen Bürgermeister, Verwaltung, Mitarbeitern und Gemeinderäten sei beispielhaft und diene dem Ansehen der Gemeinde Nattheim.

 
 

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