Andreas Stoch und OB Ilg besuchen „Haus Ugental“

Veröffentlicht am 04.07.2017 in Wahlkreis

Um sein neues innovatives Projekt im alternativen Wohnquartier im „Dorf in der Stadt“ vorzustellen, lud Bauherr Michael Stocker (l.) den Heidenheimer Landtagsabgeordneten Andreas Stoch (r.) sowie Oberbürgermeister Bernhard Ilg (2.v.l.), begleitet von Fachbereichsleiter Familie, Bildung und Sport Matthias Heisler, zu einem Vorortbesuch ein.

Gerne sind sowohl Andreas Stoch als auch OB Ilg der Einladung gefolgt und stehen dem Projekt aufgeschlossen gegenüber, zumal ein Gemeinschaftshaus bereits bei der Entstehung des Wohnviertels angedacht war, aufgrund der Insolvenz der Stiftung „Dorf in der Stadt“ aber nicht zustande kam.

Als ausgesprochener Fachmann in der Altenpflege möchte der frühere Betreiber des Nattheimer Altenpflegeheims „Haus Regenbogen“ mit dem „Haus Ugental“ einerseits seine Vorstellungen von einem guten und selbstbestimmten Wohnen im Alter umsetzen und gleichzeitig mit dem im Gartengeschoss geplanten „ZeitRaum“ einen Quartierstreff mit vielfältige Möglichkeiten für ein soziales Miteinander anbieten. Das solle hauptsächlich durch ehrenamtliches Engagement für die Menschen im Haus Ugental sowie im Viertel und auch der gesamten Stadt gewährleistet werden. Langzeitarbeitslose oder Menschen mit Handicap könnten hier ebenfalls eine sinnvolle Tätigkeit und somit den Einstieg in einen strukturierten Arbeitsalltag finden, zeigt sich Stocker optimistisch. „Nicht dienen, sondern einbinden“ sei sein Motto.

Das Konzept, das Stocker mit einer gesunden Portion Idealismus vorstellt, erscheint den Politikern gut durchdacht. Das zeigt schon der Rohbau des neuen Gemeinschaftshauses, das aufgrund seiner Form den Spitznamen Kolosseum erhalten hat. „Kommt man auf den Eingang des Gebäudes zu, soll das Halbrund eine Umarmung andeuten, das Bewohner und Besucher willkommen heißt“, erklärt Stocker. Gleichzeitig eröffne sich das Gebäude von innen, auch durch die vielen großen bodentiefen Fenster, dem angrenzenden Viertel und dem schönen Ugental. Der Wohnbereich in den beiden Obergeschossen biete zwei Mal acht Wohnplätze, zum einen als ambulant betreute Wohngemeinschaft und zum anderen als betreutes Wohnen. Die Zimmer und Gemeinschaftsräume seien nach den spezifischen Bedürfnissen von alten und pflegebedürftigen Menschen ausgerichtet, so Stocker, der hier seine jahrzehntelange Erfahrung in der Altenpflege eingebracht habe. Auch Tagespflege und Hospizarbeit sollen angeboten werden. Getragen werde das Projekt von vier Säulen: dem Verein „Haus Ugental“, dem Verein „Dorf in der Stadt“, dem Pflegedienst Humanitas und dem vom Bauherrn selbst.

„Es ist wichtig, die Selbstbestimmung im Alter zu stärken und den Menschen die Angst vor Pflegeheimen zu nehmen“, begrüßt Andreas Stoch das innovative Projekt und dessen familiäre Atmosphäre. „Das Konzept geht weg von eingefahrenen Wegen. Es zeigt Pioniergeist und entfaltet hoffentlich Vorbildwirkung.“ Auch Oberbürgermeister Ilg lobt die Kreativität und das Know-How des Bauherrn bei der Umsetzung. Er sieht hier die Idee der „Caring Community“ bestens aufgegriffen und betont die Unverzichtbarkeit des Ehrenamts für ein gut funktionierendes Zusammenleben. „Es ist der politische Wille, dass solche gut und vielfältig vernetzten Quartiere entstehen“, betont Ilg. Beide Politiker wollen das Projekt gerne und aufmerksam begleiten und bieten ihre Unterstützung an.

 
 

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