Ein Jahr Gemeinschaftsschule an der Bühlschule in Giengen

Veröffentlicht am 24.07.2014 in Wahlkreis

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Kultusminister des Landes, Andreas Stoch, unterstützt das Konzept der Gemeinschaftsschule. Sie ermöglicht ein längeres gemeinsames Lernen und eine gezieltere individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes. „Die Gemeinschaftsschule ist ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung unserer Bildungslandschaft“, so der Minister. „Die Gemeinschaftsschule bietet die Möglichkeit, jedes Kind mitzunehmen und den bestmöglichen, zum Kind passenden Bildungsabschluss anzubieten.“

Andreas Stoch begrüßt es, dass bereits drei Schulen im Landkreis als Gemeinschaftsschule arbeiten. Neben der Friedrich-Voith-Schule in Heidenheim und der Egauschule in Dischingen arbeitet auch die Bühlschule in Giengen seit einem Jahr mit dem pädagogischen Konzept der Gemeinschaftsschule. Im kommenden Schuljahr wird die Bibrisschule in Herbrechtingen ebenfalls Gemeinschaftsschule.

Franz Nerad, Schulleiter der Bühlschule, berichtete dem Landtagsabgeordneten und Minister Stoch, dass Schülerinnen und Schüler, die in der vierten Klasse eher durchschnittliche Leistungen erbracht haben, mit weniger Lerndruck mehr Spaß beim Lernen haben und sich mehr über die eigene Leistung freuen. Das habe eine positive Auswirkung auf das gesamte Lern- und Schulklima und die Lehrkräfte kommen mit weniger Disziplinierungsmaßnahmen aus. Die Teamarbeit beeinflusse nicht nur das Verhalten der Schülerinnen und Schüler positiv, sondern auch das der Lehrkräfte. Diese würden die Schüler so ganz anders und persönlicher wahrnehmen können.

„Bei zahlreichen Schulbesuchen oder in Gesprächen mit Lehrkräften konnte ich feststellen, dass viele Kinder das Konzept des selbstständigen Lernens entsprechend ihres Leistungsstandes und –vermögens sehr gut annehmen“, bestätigt Stoch die Aussagen des Schulleiters. Zunehmend heterogene Klassen verlangten ein zieldifferenziertes Lehrangebot, sonst bestehe die Gefahr, dass die Leistungsstärksten und die Leistungsschwächsten einer Klasse „abschalten“ und nicht mehr am Unterrichtsgeschehen teilnehmen, so der Bildungsminister. „In Zeiten des demografischen Wandels müssen wir das Potential jedes Kindes, unabhängig von der sozialen Herkunft, bestmöglich nutzen“, so der Sozialdemokrat.

 
 

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