Elektrifizierung der Brenzbahn: „Bundesverkehrsminister muss liefern!“

Veröffentlicht am 17.10.2018 in Pressemitteilungen

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Stuttgarter Landtag fordert vom Bund ein, was im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU vereinbart wurde, nämlich mehr Mittel zur Elektrifizierung des Schienennetzes und damit auch der Brenzbahn zur Verfügung zu stellen.

Die Brenzbahn wurde aufgrund heftiger Proteste aus der Region, vor allem von Andreas Stoch und seinem Ulmer Fraktionskollegen Martin Rivoir, im Elektrifizierungskonzept des Landes bereits im Mai des Jahres vom langfristigen in den vordringlichen Bedarf hochgestuft. In einem Schreiben von Verkehrsminister Winfried Hermann wurde die Anpassung nun als Ergebnis der öffentlichen Anhörung auch schriftlich bestätigt. Eine Elektrifizierung der Strecke zwischen Aalen und Ulm sollte demnach bis 2025 abgeschlossen sein.

Allerdings ist Voraussetzung für die Umsetzung, so Hermann in seinem Schreiben, die Verfügbarkeit der Finanzmittel vom Bund durch ein entsprechendes Sonderprogramm für die Elektrifizierung regionaler Schienenstrecken. Doch wie nun aus Berlin bekannt wurde, sind im Entwurf für den Bundeshaushalt 2019 lediglich fünf Millionen Euro für Elektrifizierungsmaßnahmen vorgesehen. „Das ist viel zu wenig! Hier muss der Bundesverkehrsminister liefern und weitaus mehr Mittel zur Verfügung stellen“, fordert Stoch. Er hat sich diesbezüglich bereits an seine Wahlkreiskollegin im Bundestag Leni Breymaier gewandt. Breymaier sicherte zu, sich hier für die Region weiterhin stark zu machen und von Bundesverkehrsminister Scheuer die im Koalitionsvertrag zugesagten Mittel weiter mit Nachdruck einzufordern.

 
 

Leni Breymaier

Leni Breymaier