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Andreas Stoch besichtigt „Ich, Du & Wir“-Wohnprojekt in Sontheim

12.08.2020
Sontheim

Ein ganz besonderes Wohnprojekt präsentierte Sontheims Bürgermeister Matthias Kraut dem SPD-Landtagsabgeordneten und Chef von Landespartei und Landtagsfraktion bei dessen jüngstem Wahlkreisbesuch in der Brenzgemeinde. 

„In den 22 Wohneinheiten sollen bis Ende des Jahres ca. 32 bis 37 Personen mit oder ohne Handicap gemeinsam leben“, berichtet Planer Jürgen Markel dem Abgeordneten. Die Betonung liegt dabei ausdrücklich auf gemeinsam, denn das Wohnprojekt am Schafbäumle bietet nicht nur barrierearme Wohnungen, sondern zusätzlich auch einen großen Gemeinschaftsraum und eine großzügige Gartenanlage zur gemeinschaftlichen Nutzung. „Die Menschen sollen hier das Gefühl haben, als lebten sie in ihrem eigenen Haus“, unterstreicht Markel, der außerdem auf die stark ökologische Bauweise verweist. Stoch zeigt sich begeistert über das Konzept, weil es gerade die Menschen anspricht, die es immer schwerer haben, auf dem Wohnungsmarkt etwas Passendes und vor allem auch Bezahlbares zu finden. „Wenn ich in den Kommunen unterwegs bin, erfahre ich oft zuerst, wie viele Neubaugebiete erschlossen werden. Meist geht es hierbei um Bauplätze für Einfamilienhäuser. Das ist sehr gut, aber wir dürfen die Menschen nicht vergessen, die sich ein Haus einfach nicht leisten können oder im Alter auch nicht mehr leisten wollen“, so Stoch. Das ist genau die Zielgruppe der Ich, Du & Wir GmbH: Alleinerziehende, junge Pärchen, ältere Menschen und generell Menschen mit und ohne Behinderung. Die private Investorengruppe, die aus engagierten Menschen aus der Umgebung besteht, möchte, dass ein inklusives Miteinander zum Normalzustand unserer Gesellschaft wird. „Das geht aber nur, wenn wir die Möglichkeiten dazu vor Ort gestalten“, so der ID&W-Geschäftsführer Florian Markel. Bürgermeister Kraut freut sich über dieses Projekt in seiner Gemeinde, das nicht nur das gemeinschaftliche Zusammenleben innerhalb des Wohnprojekts fördern soll, sondern auch den Austausch mit der gesamten Gemeinde. „Sie zeigen beispielhaft, wie integratives Wohnen aussehen kann“, lobt Stoch das Projekt, das gerade mit dem Inklusionspreis des Landkreises ausgezeichnet wurde. „Sie bieten hier den Menschen mit Handicap vor Ort so viel Schutz wie nötig und so viel Freiheit wie möglich.“