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Andreas Stoch freut sich über Nominierung der Hüttenwerke für Betriebsrätepreis

04.06.2020
Königsbronn

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende von Landespartei und Landtagsfraktion Andreas Stoch hat mit großer Freude auf die Nominierung der HWK Hüttenwerke Königsbronn für den Deutschen Betriebsrätepreis 2020 reagiert.

Bundesweit wurden zehn Projekte für diesen Preis nominiert, der Anfang November auf dem Deutschen Betriebsräte-Tag in Bonn verliehen wird. „Es freut mich ganz besonders, dass der Betriebsrat der Hüttenwerke es auf die Shortlist gebracht hat. Allein die Nominierung ist bereits eine tolle Auszeichnung“, lobt Stoch die vorbildliche Arbeit der Königsbronner Arbeitnehmervertreter unter Führung von Fred Behr. „Es wäre schön, wenn der Nominierung auch ein Preis folgen würde.“.

Mit dem Projekt „635 Jahre Tradition dürfen nicht sterben – Wir retten unsere Hütte“ hat sich der Betriebsrat gemeinsam mit der Belegschaft um den Erhalt der Hüttenwerke erfolgreich eingesetzt. Nach zahlreichen Insolvenzen, Eigentümerwechseln und wochenlanger Stilllegung wurden im vergangenen Frühjahr die Hüttenwerke Königsbronn gegründet, an der die Belegschaft nun beteiligt ist. „Der Betriebsrat hat wie ein Löwe um die Arbeitsplätze in einem der ältesten Industriebetriebe Deutschlands gekämpft und auch nicht aufgegeben, als niemand mehr an einen Weiterbestand geglaubt hat. Das ist mehr als eine außergewöhnliche Leistung“, so der Abgeordnete.

„Dieser Preis ist wichtig, um wieder mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die tägliche Arbeit unserer Betriebsräte zu erreichen“, resümiert Stoch. Sich für Arbeitnehmerrechte einzusetzen hält der Sozialdemokrat für bedeutender denn je. Denn seit den späten 90er Jahren erlebt das Land eine regelrechte Tarifflucht und einen zunehmenden Billiglohnsektor. Gerade dort aber sind viele systemrelevante Berufe angesiedelt, wie die Corona-Krise gezeigt hat.