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Andreas Stoch besucht „Stiftungshäuser für bezahlbares Wohnen“ auf dem Heidenheimer eva-Gelände

Das Thema Wohnen treibt den Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden von Landtagsfraktion und Landes-SPD Andreas Stoch besonders um. Deswegen hat seine Landtagsfraktion von Ende April bis Anfang Mai die Aktionswoche „Wohnen“ ausgerufen. In diesem Rahmen besuchte er die neuen und architektonisch interessanten „Stiftungshäuser für bezahlbares Wohnen“ auf dem Gelände der Heidenheimer eva.

Kai Dörfner, Geschäftsführer der eva‘s-Stiftung (Stiftung der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart), die Bauherrin dieses Projekts ist, berichtete, dass das Thema Wohnen stark im Fokus stehe, vor allem bezahlbares Wohnen auch für Menschen am Rande der Gesellschaft. In Heidenheim habe man mit dem Projekt offene Türen eingerannt und es sei erfreulich, wie schnell alles voranging vom Spatenstich im Februar 2023 bis zum Einzug der ersten Mieter im Januar 2024. Inzwischen seien alle 22 Wohnungen vermietet, hauptsächlich an kinderreiche Familien. „Sozialer Wohnungsbau ist auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten möglich“, zeigte sich Dörfner mit dem Heidenheimer Projekt sehr zufrieden.
Manuel Plett von Hoffnungsträger Projektentwickler (htp), die gemeinsam mit dem Stuttgarter Architekturbüro andOFFICE die in modularer Holzbauweise errichteten Gebäude entwickeln und realisieren, erklärte das Konzept vom Grundstückserwerb über Investorensuche und Finanzierung bis hin zur integrativen Idee der Häuser. Gestaltete Innenhöfe, Spielplätze und Gemeinschaftsräume schaffen Begegnungsmöglichkeiten und fördern so Kontakte und Integration. Inzwischen gebe es 41 von htp in Baden-Württemberg nach diesem Konzept errichtete Häuser, die Nachfrage sei nach wie vor groß. Architekt Thorsten Blatter erklärte, wie durch serielles Bauen, Vorfertigung der Elemente und stetige Optimierungsprozesse zeit- und kostengünstig, dennoch hochwertig und ökologisch nachhaltig gebaut werden könne.
„Viele Argumente sprechen für diese Bauweise“, begrüßte Andreas Stoch die kreativen und Kosten sparenden Lösungen und zeigte sich angetan von der gelungenen Kombination von moderner Architektur und sozialem Zweck. „Wir brauchen mehr solcher tollen Projekte im sozialen Wohnungsbau“, so der Abgeordnete. „Das Land muss hier mehr tun. Im Vergleich zu anderen Flächenländern fehlen nirgendwo so viele Sozialwohnungen wie in Baden-Württemberg, nämlich 206.000. Und auch bei der Landesförderung liegt Baden-Württemberg im Vergleich hinten. Während Bayern auf jeden Euro vom Bund zwei Euro drauflegt, sind es hier nur 35 Cent.“

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