Landtagsfraktion

SPD zum Scheitern des flächendeckenden Tarifvertrags Altenpflege

Andreas Stoch: „Ein verheerend falsches Signal, nichts aus der Pandemie gelernt zu haben“

Völlig verständnislos reagiert SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch auf das Scheitern eines flächendeckenden Tarifvertrags für die rund 1,2 Millionen Altenpflegerinnen und Altenpfleger in Deutschland. „Niemand kann erklären, dass gerade in Zeiten von Corona diesem so wichtigen Beruf der Weg zu besseren Löhnen versperrt wird. Arbeitsminister Hubertus Heil werden die Hände gebunden, den Tarifvertrag verbindlich zu machen. Und das von Arbeitgebern der Branche, namentlich der Caritas. Und obwohl Arbeitgeber wie die Caritas selbst faire Löhne bezahlen, verhindern sie durch die Blockade des Flächentarifs, dass man den schwarzen Schafen der Branche Einhalt gebietet.“

Für Stoch ein Unding: „Die schwarzen Schafe der Branche senden ein verheerend falsches Signal, nichts aus der Pandemie gelernt zu haben. Mehr noch, sie sägen an dem Ast, auf dem sie selbst sitzen, denn ohne bessere Löhne wird der Fachkräftemangel weiter zunehmen. Wer meint, man könne Pflegerinnen und Pfleger mit etwas Applaus bezahlen, der hat wirklich gar nichts begriffen.“

Stoch: „Alle Beschäftigten in der Pflege können nur auf SPD-Arbeitsminister Heil hoffen, der sich mit dieser Blockade nicht zufriedengeben wird. Wir werden alle möglichen Wege für bessere Löhne beschreiten. Und auch die seriösen Arbeitgeber sollten zusammenhalten gegen diejenigen, die unsere Pflege mit Dumpinglöhnen gefährden wollen.“

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